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Landung 01

Ich liege auf einer Bank. Die Bank steht an einem Waldrand. Vor mir breitet sich eine große Wiese aus, die so nach ein paar hundert Metern leicht abschüssig aus meinem Blickwinkel verschwindet. Dahinter liegt ein schönes Panorama einer hügeligen Landschaft. Der Himmel ist strahlend blau mit ein paar leichten Schleierwolken. Meine Jacke habe ich als Kopfkissen zusammengelegt und ich habe mich so hingelegt, dass ich nicht auf der Herz-Seite liege, denn immer wenn ich auf der Herz-Seite liege träume ich was Schlechtes, deshalb meide ich so zu liegen (schon bedenklich wenn man sowas schon träumt...). Die Bank ist knallrot und ziemlich breit und schön bequem. Ich hätte schwören können, dass sie am Anfang nicht so knallrot, sondern eher aus verwittertem Holz bestand und schon ziemlich morsch war. Jetzt sieht sie wie neu aus. Ich spüre und geniesse die wohltuende Wärme der Sonne. Eigentlich ein perfekter Ort für eine Inmichkehr, aber irgendetwas stimmt nicht. Ich sehe ein bisschen was vom Waldrand links und rechts in meinem Blickfeld und etwas stört mich daran. Der Wald ist nur eine schwarze Kontur. Man sieht keine Stämme, keine Äste, Zweige, Blätter oder Nadeln. Nur eine schwarze Silhouette. Es wirkt bedrohlich, aber nicht beunruhigend, da man von der Bank aus wenig von dem Wald sieht, der die Wiese in einer riesigen Hufeisen-Form umschliesst und zudem ist er relativ weit weg. er Gedanke ist wiederum ziemlich dumm, da der Wald ja auch hinter mir entlang verläuft aber ich weigere mich hinter mich zu sehen um zu prüfen ob sich hinter mir eine ähnlich schwarze Wand aufbaut. Ich sehe mir die sanften Hügel der fremdartig erscheinenden Landschaft an und geniesse das schöne Wetter. Da fällt mir auf, dass der Wald am Ende der Wiese näher zusammengerückt zu sein scheint. Jedenfalls nimmt die schwarze Silhhouette in meinem Blickfeld links und rechts jetzt mehr Platz ein. Ich assoziiere das ganze mit einer riesigen Zange, die noch geöffnet ist und ich kucke aus den geöffneten Spangen heraus. Jetzt geht es immer schneller und der Waldrand links und rechts am Ende der Wiese wandert aufeinander zu bis er sich zu einem schwarzen Kreis schliesst. Die Wiese ist jetzt eine Lichtung geworden, umgeben von dieser schwarzen Kontur und drüber wenigstens noch der blaue Himmel mit den leichten Schleierwolken. Ich wache auf. Wir setzen zu Landung in Amerika an. Wie immer bin ich total verkrampft und presse sinnloserweise die Augen zusammen bis das Flugzeug aufsetzt. Wie hast du geschlafen werde ich gefragt. Gut aber ich habe was Komisches geträumt. Dieser dämliche Flug nach Amerika den ich wahrscheinlich aufgrund meiner Flugangst - nein, meiner Flugbedenken nie antreten werdem mischt sich immer wieder woanders ein. Warum eigentlich immer Amerika?

9.3.09 09:15


Nutte

Ich weiß nicht wo ich bin, anderer Ort anderes Land,. Da ist eine Frau, schwarze lange Haare, sehr viele Sommersprossen, unehrlicher, leicht wirrer Blick aus dunklen Augen in einem puppenhaften, leicht asiatisch wirkenden  Gesicht. Ich liege mit ihr in einem Bett, vielleicht in einer Jugendherberge, ich ziehe ihr den roten Rolkragen-Pulli aus. Sie bekommt eine Art Anfall. Sie sagt, Halt Stopp, sind meine Haare noch dran, ist mein Rücken noch heil? Offenbar hat sie nicht mehr Alle, also lass ich es bleiben. Nach einer Weile kommt sie wieder. Sie ist nackt, hat kleine Brüste mit unnatürlich hellen Brustwarzen, anonsten ist sie übersät mit Sommersprossen. Sie fasst mich an wie ich mir das bei einer Professionellen vortelle. Ich denke sofort an AIDS. Ich sage ihr, dass ich es nur mit Gummi mache, obwohl ich eigentlich nicht mehr will. Sie geht weg. Kommt nach einer Weile wieder, wirft mir eine 3er Packung Kondome in einer gelben Verpackung mit blauem Aufdruck zu und grinst mich komisch an. Dann kommt ein Typ herein, trägt eine 3 kg Packung Gras und hat noch ein Haufen andere Rauschmittel in einem durchsichtigen Beutel mit weiß-rotem Aufdruck dabei. Ich sage ich will damit nichts zu tun haben. Sie schmeisst sich an den Typen und meint ich soll mich nicht so anstellen oder gleich abhauen, was ich dann auch ohne Reue mache. Ich bin nur froh weggehen zu können, am Schluß fand ich sie total widerlich, eher sogar abstossend und ich hatte zugegebener maßen auch Angst vor ihr.
3.3.09 07:51


Verkehrsrowdys

Ich fahre auf eine Kreuzung zu in einem Auto das nicht meins ist. Es könnte ein Polo sein, Farbe stumpfes hellgrau und es sieht so aus als hätte jemand dieses Auto schnell mal selber lackiert. Irgendwie fehlt auch jegliche Verkleidung im Innenraum aber das ist nicht so wichtig. Ich habe eine grau-rote Jacke an. Das grau hat den selben Ton wie das Auto. Die Jacke ist nicht meine und eigentlich viel zu warm. Ich denke, es ist Frühling dem Tageslicht zu urteilen. Ich fahre auf diese Kreuzung zu. Ich kenne diese Kreuzung. Ich muß die Vorfahrt achten, weit entfernt kommt ein Auto. Ich fahre auf die Hauptstraße, das Auto welches noch weit weg war hat jetzt stark beschleunigt und kommt schnell näher und hupt wie verrückt. Typisch im deutschen Strassenverkehr. Ich sehe im Rückspiegel zwei Schwergewichter die gestikulierend und mit offenbar sehr aufgebracht hinter mir kleben. Ich fahre an der Tankstelle raus, mein eigentliches Ziel. Kurz nachdem ich angehalten habe und ausgestiegen bin, hat sich auch schon der Fahrer des Wagens vor mir aufgebaut. Er hat schätzungsweise ein Gewicht von 140kg, macht einen total aggressiven Eindruck und ist offenbar alkoholisiert. Er schreit mich an, ich hätte ihm die Vorfahrt genommen, er hätte wegen mir bremsen müssen. Der andere grinst mich aus dem Auto heraus böse an. Ich merke, das ist so eine Situation die jeden Moment eskalieren kann. Ich beschliesse einen Rückzieher und versuche den Mann mit einem genuschelten Entschuldigung zu beruhigen. Er dreht sich um und geht zu seinem Auto zurück. Ich will gerade meinen Tankdeckel öffnen, da lässt der Beifahrer die Scheibe herunter und lässt eine unsägliche Flut von übelsten Ausdrücken auf mich los. Dabei sagt er irgendetwas, was mich total verändert. Ich kenne mich nicht wieder. Ich kann mich nicht mehr beherrschen und die nachfolgende Szene sehe ich als Zuschauer. Ich bin nicht mehr der der tankt, sondern ich sehe zu wie der Mann am Tankstutzen etwas Beleidigendes erwiedert. Der Beifahrer macht die Tür auf und will aussteigen. Als gerade eben sein Kopf auf der richtigen Höhe ist, tritt der Mann mit voller Wucht gegen die Tür. Man hört ein hässliches Geräusch, wie von einer aufbrechenden Kokosnuss. Überhaupt höre ich nur noch Geräusche, keinen anderen Laut mehr. Vorher waren da noch Geräusche von der Strasse und von der Waschstrasse an der Tankstelle. Der Fahrer erstarrt in seiner Bewegung gänzlich einzusteigen, läuft rot an und kommt um das Auto herum. Jetzt hat der Mann am Tankstutzen einen Baseball-Schläger in der Hand. Ich erinnere mich jetzt, dass dieser Schläger vorhin noch in der Tür ohne Innenverkleiung im Blech eingeklemmt war. Er ist aus hellem Holz, ich sehe deutlich die Maserung. Und eine schwarz eingebrannte Schritt. Irgendwas mit Louisiana steht drauf. Er geht dem Fahrer entgegen und schlägt sofort zu. Alles wirkt so unausweichlich, alles geht so schnell, es wirkt groteskt einstudiert. Ich glaube er schlägt nur einmal zu.
Der Traum basiert z.T. tatsächlich Erlebten. Ich habe ihn schon mehrmals und mit unterschiedlichem Ausgang geträumt.
22.2.09 11:35





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